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Vorwort
von SNN-Team

Wir sind schon wieder da!

Und schon wieder mit einer Sonderausgabe. Party war gestern, denn jetzt ist Fußball vom Allerfeinsten angesagt. Übermorgen beginnt in Südafrika die Fußball-WM Endrunde und wir sind mit dabei, damit niemand sagen kann:
Früher war aber mehr Fußball! Darum haben wir für euch den Fußball hergeholt, zumindest virtuell. Seid gespannt auf diese Ausgabe, denn

sie ist die erste WM-Sonderausgabe der SNN-Geschichte

Wenn das kein Grund zum Feiern ist, aber wir wollen es mal nicht gleich so übertreiben.
Uns ist bewusst, dass uns die Fußballhasser unter euch nun verfluchen werden, aber bitte tut das so laut, dass wir genügend Material für die nächste Ausgabe haben. Kritiker kommen bei uns nämlich in die Presse.

Und seit langer, langer Zeit gibt es auch mal wieder einen

Gimmick

Mehr wollen wir dazu mal nicht verraten, aber es wird euch förmlich vom Hocker, von der Bierkiste oder wer weiß von was hauen. So etwas habt ihr noch nicht gesehen und überhaupt...

Nun wünschen wir euch noch viel Spaß mit dieser SNN-WM-Sonderausgabe und beeilt euch mit dem lesen, den in vier Wochen ist die WM bereits wieder vorbei.

Euer
SNN-Team


Die Sensation zur WM 2010 - SNF-Ersatzteam reißt Joachim Löw aus dem Desaster

Wir vom SNN-Team präsentieren euch die Top-Nachricht, das Top-Ereignis dieser Fußballweltmeisterschaft. Kurz vor dem ersten Spiel der Deutschen steht der Badener Joachim Löw vor einer großen, fast unlösbaren Herausforderung. Nachdem sich Michael Ballack schon vor Wochen rechtzeitig entsorgen lassen hat und der Ballack-Ersatz Christian Träsch es dann noch eigenständig schaffte, fallen ausgerechnet jetzt auch alle anderen Spieler aus, weil sie sich Sackläuse einen Virus [putidus pedispila lusor] eingefangen haben. Jedoch auch das kann einen "Jetzt erst recht - Löw" nicht erschüttern, weil er seinen unglaublichen Optimismus von seinem Idol Supernature geerbt hat, der ihm ohnehin sehr oft mit vielen Ratschlägen Tipps für die Aufstellung außerirdisch gut zur Seite gestanden hat. Deshalb hat er mit ihm eine völlig neue außerirdische Mannschaft - das SNF-Team - aufgestellt, das sich kurzfristig noch schnell vor der Weltmeisterschaft die deutsche Staatsbürgerschaft geben lassen hat. Und damit kann auch Löw getrost sagen: Einzelkampf war gestern.

Natürlich haben die Redakteure der SNN recherchiert und Löw nach der Aufstellung und der Taktik gefragt. Wir sind in der glücklichen Lage, dieses Geheimnis heute aktuell für das Supernature-Forum zu lüften und euch darüber zu informieren, wie Löw mit seinem neuen Top-Team die Gegner bezwingen will:
Die SNF-Profis vom Sind Nicht Feige-Team stehen in der bewährten 4-4-2-Formation, weil sie als Libero ohnehin aktiv aggieren, da sie alle außerirdisch gut spielen und praktisch überall und nirgends sind. Im Tor stehen Astro und Roller Chris, denn wenn Roller Chris im Kasten steht, passt eh nichts anderes mehr rein, außer... Roller Chris war zuerst noch als Raumdecker angedacht, nur wäre dann vermutlich keiner mehr vom Platz gekommen.

Im Sturm stehen AK und Lolly, die darauf getrimmt werden, dass hinter dem Tor ein kaltes Buffet aufgebaut wird, das mit allen Mitteln erobert werden muss. AK und Lolly bekommen deshalb vorher den Mund wässrig gemacht und damit kann man die beiden ohnehin nicht mehr halten, nicht mal mehr der Gegner, der einfach überrannt wird.

Als Mittelfeldspieler außen sind hexxxlein und Vordack aufgestellt, zumal man die beiden gegebenenfalls noch im Tor als Latte austauschen kann, falls der Gegner mal das Tor umrennt. Als offensiver Mittelfeldspieler wird KOENICH nominiert, wenn es nach dem Spiel irgendwelche Schuldzuweisungen oder während des Spiels unerklärlich Spielzüge der Mannschaft geben sollte. Im defensiven Mittelfeld steht Gamma-Ray, der selbst die katastrophalsten Spielsituationen wieder gerade biegen kann und dabei sein eiskaltes Lachen zeigt, mit dem er den Gegner völlig aus der Fassung bringt, falls der den Ball überhaupt noch zu fassen bekommt.

In der Innenverteidigung werden kmul chmul und Supi stehen. Während chmul die Aufgabe hat, auf exakte Konversation unter Einhaltung der von ihm eigens für die WM erstellten Regeln zu achten, bekommt Supi einen Geheimauftrag direkt von Trainer Löw. Natürlich soll chmul primär den Gegner damit irritieren, so dass der glaubt, dass es sich um einen Haufen Irrer handelt, die es gilt zu besiegen, aber an denen man sich richtig die Zähne ausbeißen muss. Auf der anderen Verteidigungsseite steht dann Supi, der gekonnt mit langem Bein alles trifft, außer den Ball und den guten Ton.
Als Außenverteidiger werden LT und Psycho aufgestellt. Psycho kann dann bei umgekehrter Nahrungsaufnahme schneller über die Außen entsorgen und LT soll dem Gegner mit Schimpfwörtern in seiner Landessprache irritieren, um so zu erreichen, dass die ihre Traineranweisungen vergessen.

Die Mannschaft hat natürlich auf der Trainerbank mit Simmel (1.Ersatztorwart), Sokoban (2.Ersatztorwart), Duftie, weissnix und Lucky noch weitere hochprozentige Spieler im Angebot, um die Gegner auf das Niveau einer Thekenmannschaft zu reduzieren und sie völlig zu demoralisieren.
Auf unsere Frage, warum Löw nicht eine Viererabwehrkette aus Roller Chris, Simmel, Duftie und Steve Urkel the REAL nach der bewährten Sumoringertaktik aufstellen will, bekamen wir zur Antwort, dass sich der Gegner ja noch ein wenig auf dem Spielfeld bewegen soll und beim einem statischen Spiel die Zuschauer einzuschlafen drohen.

Wenn alles gut geht, will chmul ein Buch über die WM schreiben, weshalb man ihn besonders anfeuern sollte. Bei einem nicht unvorhersehbaren Fiasko - woran nun wirklich absolut niemand bei dieser Aufstellung glaubt - will er das Buch trotzdem schreiben, nur wird es dann den Titel tragen: "Es könnte so einfach sein, isses aber nicht".
Gamma-Ray wird ohnehin wieder alles schön reden, egal wie schlimm es kommt. Er hat Jogi Löw auch deshalb schon eine psychiatrische Behandlung versprochen - alles natürlich aus reiner Vorsichtsmaßnahme.
Das ganze sorgt natürlich unter den infizierten WM-Spielern für mächtig Unruhe, da sie um ihren Job in der Nationalmannschaft fürchten. Ebenso fürchterlich dürfte es für die TV-Anstalten werden, da ein gewisser Marty Stuart die Exklusivrechte für alle Spiele beansprucht. Auch Wettbüros wie die Schweizer Snacketty-Sportwettenzentrale sind ziemlich sauer, da alle Wettquoten auf das SNF-Team laufen und das ganze Wettgeschäft stark beeinträchtigen. Lediglich ein gewisser Tequilla hält alle Wettzügel für das SNF-Team fest in den Händen und verhindert jegliche Wettmanipulationen.

Wir hoffen natürlich, dass möglichst viele Boardies des Supernature-Forums im Stadion anwesend sein werden für die Schlachtrufe.
Unser Motto soll sein: SNF'ler (Ess enn Effler) - jeder Schuß ein Treff (er)!
Bitte bringt die notwendigen Banner in der Größe 15 x 45 Meter mit, notfalls reicht auch eine entsprechende Anzahl bedrucktem Fotokopierpapier.
[Gamma-Ray]

Fußball

Die wichtigste Nebensache der Welt wird er oft genannt, er zieht Mengen in die Stadien und Massen in seinen Bann. Der Fußball. Wobei es hier natürlich nicht nur um ein Stück luftgefüllten Leders geht sondern um Wettkampf, Kraft, Emotionen und Nerven.

Was die Nerven bewirken, sieht man allwöchentlich im Fernsehen wenn eine 100%ige Chance vergeben oder der Gegenspieler geohrfeigt wird. Dass die Nerven nicht nur im übertragenen Sinne versagen, sondern auch tatsächlich ihren Dienst nicht ordnungsgemäß verrichten lässt sich ebenfalls gut beobachten. Hier verliert der Spieler nach Betreten des Strafraumes plötzlich die Kontrolle über seine Beine und stürzt zu Boden. Dort kämpft ein Spieler nach einem Foul mit schlimmen Schmerzen an einem Körperteil, das gar nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde. Ja ja, die Nerven spielen im Fußball eine große Rolle.

Aber nicht nur auf der großen Bühne der internationalen Wettbewerbe oder nationalen Topliegen. Sondern auch und vor allem an der Basis und dort auch im Juniorenbereich. Da wird den Nerven häufig sehr viel abverlangt. Zum Beispiel von den Trainern. Also von mir. Ich trainiere jetzt im dritten Jahr eine Jugendmannschaft. Eine tolle Aufgabe, erfüllt sie doch wichtige Funktionen in der Gesellschaft. Kinder werden beaufsichtigt, haben Bewegung und lernen den fairen Umgang mit Anderen. Kinder mit Migrationshintergrund werden integriert und der Teamgeist wird gefördert.

Zumindest dachte ich das, als ich mich dazu überreden ließ eine E-Junioren-Mannschaft zu übernehmen. Die Jungs waren damals gerade mal neun oder zehn und noch kleine Kinder mit Respekt vor dem Alter. Trotz meiner minimalen technischen Fähigkeiten, war ich in der Lage mit einfachen Kabinettstücken Eindruck zu schinden. Inzwischen sehe ich mich aber mit 12-Jährigen konfrontiert, deren Hauptinteresse mehr dem eigenen Erscheinungsbild und dessen Wirkung auf das weibliche Geschlecht als dem Training und den Anweisungen des Trainers gilt.

Dies kombiniert mit sehr unterschiedlichen Charakteren, sehr großer Leistungsunterschiede, einem Co-Trainer der selten Zeit hat und übermotivierten Eltern ergibt ein schlagkräftiges Bündnis zum Angriff auf meine Nerven. Meine diesbezügliche Erfahrung lässt mich inzwischen annehmen, dass ein promovierter Psychoanalytiker ohne Bezug zum Fußball besser für diesen Job geeignet ist, als ein Fußballveteran mit über drei Jahrzehnten Erfahrung.

Es fängt schon in der Kabine an. Dort ist es inzwischen fast unmöglich sich noch mit normaler Stimme zu unterhalten. Irgendwie scheinen die Kinder unheimlichen Spaß daran zu haben, ihre eigene Stimme zu hören. Gespräche normaler Lautstärke sind die Ausnahme, gebrüllte Halbsätze unter Missachtung selbst der grundlegenden Grammatikregeln die Regel. Untermalt wird diese ohrenkrebserzeugende Geräuschkulisse von überforderten Handy-Lautsprechern aus denen undefinierbares Scheppern dröhnt.

Dies wäre nur halb so schlimm, hätte sich im Laufe der Zeit nicht die Einstellung zur korrekten Trainingsbekleidung geändert. Wo man früher eine Sporthose und Kickschuhe hatte, muss es heute oft die Originalkluft einer Bundesligamannschaft (oder zumindest eine im Urlaub günstig erstandene Kopie) sein. Inklusive Schweiß- und oder Haarbänder, Schienbeinschoner stabilisierende Knöchelbandagen und über die Knie gezogene Stutzen. Die von den TV-Vorbildern gefährlich fehlgeleiteten Jugendlichen halten sich deshalb unnötig lang in der Kabine auf, wodurch die akustische Gefährdung durch den zeitlichen Aspekt zusätzlich an Bedrohlichkeit gewinnt.

Es darf nicht verwundern, wenn ein solcher Einstieg in den Trainingsabend meinen Nerven eine gewisse Vorspannung aufzwingt. Dass ausgerechnet jene Spieler, die zuerst in den Kabinen waren dann am längsten brauchen um auf den Platz zu kommen und ein paar Nachzügler hosenmodenbedingt in langsam watschelndem Schritt die Sportanlage betreten wirkt dieser Vorspannung natürlich nicht entgegen.

In einem Monty-Python-Film kann man unter anderem auch eine Reportage von einem Olympia-ähnlichen Sportevent sehen. Da gibt es den Marathon der Blasenschwachen, die direkt nach dem Start ins Toilettenhäuschen abbiegen und auch auf freier Strecke immer mal wieder in die Büsche abdrehen, um sich Erleichterung zu verschaffen. Außerdem gibt es da noch den Langstreckenlauf der Sportler, die sich für Hühner halten. Nach dem Startschuss laufen sie zunächst wild durcheinander um sich dann gackernd auf den Boden zu setzen. Nicht zu vergessen auch den Sprint der Gehörlosen, bei dem der Starter mehrere Magazine abfeuert ohne die Läufer dazu bewegen zu können, endlich loszurennen.

Monty Python, schon klar. Das ist doch alles frei erfundener Unsinn. Nun ja, vielleicht in der im Film dargestellten Form. Betrachte ich aber meine Nachwuchsfußballer, scheint mir das doch nicht mehr so weit hergeholt zu sein. Die Frequenz meiner Trillerpfeife scheint beispielsweise in einem Bereich zu liegen, die für Kinder dieser Altersgruppe nur mit einem Höchstmaß an Konzentration wahrnehmen können. Wenn überhaupt. Die Blasenschwäche tritt anders als im Film nicht grundsätzlich auf. Vielmehr lassen sich gewisse Zusammenhänge mit dem Trainingsprogramm ableiten, ohne, dass ich das mit Studien belegen könnte. Mein Gefühl sagt mir aber, dass die Quote derer, die ihren Harndrang kaum noch beherrschen können proportional mit der Anstrengung steigt, die für eine Übung aufgebracht werden muss. Bleibt noch das Beispiel mit den Hühnern. Wenn ich an dieser Stelle auch noch beschreiben müsste, wie lange die Jungs brauchen, um sich in einer Reihe nebeneinander aufzustellen, würde ich vermutlich des Mobbings bezichtigt. Dennoch möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass diese Anfangsaufstellung in der Regel an der Außenlinie eingenommen werden soll, was den Schwierigkeitsgrad wohl in angemessenem Rahmen hält.

Es gibt Leute, die fest davon überzeugt sind, dass der Vollmond Auswirkungen auf das Verhalten von Kindern hat. Danach sind Kinder bei Vollmond unruhig und/oder frech und aufsässig. Einfach nur nervtötend und praktisch unkontrollierbar. Nun ist der Mond ja eigentlich immer voll, er erscheint uns bloß hin und wieder ab- oder zunehmend. Es ist also im Prinzip immer Vollmond, auch wenn wir das optisch nicht wahrnehmen. Meine Mannschaft belegt meine These jedoch. Wenn ich mir deren Verhalten so ansehe, dann ist definitiv immer Vollmond. Das hat beispielsweise zur Folge, dass das Wort "Ruhe" erst wahrgenommen wird, wenn es mehrfach hintereinander ausgesprochen wird.

Aber ich hatte an anderer Stelle schon mal erwähnt, dass alles auch seine guten Seiten hat. Damit meine ich aber nicht das befriedigende Gefühl Dienst an der Gemeinschaft zu leisten oder jungen Menschen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu ermöglichen. Nein, es ist die Macht. Die Macht und die Freude daran sie auszuüben. Es gibt unzählige Übungen, mit denen sich ein Trainer an seiner Mannschaft rächen kann.

Der Entengang zum Beispiel, bei dem man in die Hocke geht und dann so eine Strecke zurücklegen muss. Oder eine Abwandlung der Kniebeugen, bei der man sich mit nach vorne ausgestreckten Armen in Stufen Richtung Hocke oder Richtung aufrechter Position bewegt, wobei speziell die mittleren Positionen gerne auch mal eine halbe Minute gehalten werden sollen. Sprints mit sehr vielen schnellen 180° Richtungsänderungen oder Steigerungsläufe an steilen Halden. Hach es gibt so viele Möglichkeiten, sein seelisches Gleichgewicht zu behalten. Und wenn ich ignoriert werde oder mit einem hämischen Lachen getunnelt, wenn das Gebrüll keine Ende nehmen will und selbst einfachste Übungen im Chaos enden, dann lächle ich nur und ändere völlig entspannt kurzfristig den Trainingsplan.
[chmul]


Das WM-Wetter


Im gegnerischen Strafraum braut sich ein riesiges Sturmtief zusammen. Doch das Hoch Phillip bahnt sich unaufhörlich seinen Weg über die rechte Flanke. Am Rande braut sich eine Schlechtwetterfront auf, die zusammen mit Tief Jogi für ein gewaltiges Donnerwetter sorgen kann.
Steckbrief

Diesmal mit:
Snacketty
Nick:Snacketty
Vorname:Daniel
Alter:36
Familienstand:glücklich verheiratet mit einem "Nicht-Boardie"
Anz.Kinder:2
Wohnort:Herzogenbuchsee
Beruf:EDV-Mitarbeiter / gelernter Elektroniker
Lieblingsfilm:"fast" alle Monty Phyton aber auch Herr der Ringe oder Braveheart
Lieblingsmusik:nicht zu soft, im Moment gerade Pillar oder Supertones
Lieblingsspeise:Sauerkraut, seit 1998 ohne Fleisch
Lieblingsgetränk:Guiness
Hobbies:Ich leite einen Teenieclub einer christlichen Gemeinde und fahre gerne Rad
Was magst Du gar nicht:Ich kann es nicht ausstehen, wenn Schwache benachteiligt werden
Wie bist Du auf das Board gekommen:Mit einer Frage zu Outlook
Grösster persönlicher Wunsch:Zu mir selbst zu finden, meine Bestimmung erreichen.
Welche 3 Dinge würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen:Meine Frau und unsere beiden Töchter. Wenn es allerdings nur Dinge sein dürfen, dann von jeder ein Andenken.
[]
Bedienungsanleitung für einen perfekten Fussballabend

Die ganze Fussball-Welt schaut nach Südafrika, wo in diesen Tagen die Fussballweltmeisterschaft 2010 eröffnet wird. Und wir haben zu diesem Anlass, exklusiv für unsere Leser eine Bedienungsanleitung für eine perfekte WM zusammengestellt.
Und wenn Sie diese Anleitung in allen Punkten beachten, so werden Sie einen unvergesslichen Fussballabend erleben.

30 Minuten vor Anpfiff:
Vergewissern Sie sich so etwa eine halbe Stunde vor Anpfiff über den Zustand Ihrer Küche. Sorgen Sie ggf. dafür, dass Ihre Frau ausgiebig mit der Küchenreinigung beschäftigt sein wird. Planen Sie vorsichtshalber ein Elfmeterschießen mit ein.
Informieren Sie sich in Ihrer Programmzeitschrift über Kanal und Anstoßzeit des gewünschten Fussballspieles. Stellen Sie ihr TV-Gerät gemäß der nun gesammelten Informationen ein.

20 Minuten vor Anpfiff:
Stellen Sie sicher, dass ausreichend Knabbergebäck und Bier vorhanden ist. Sollte nun der Notfall eintreten und irgendetwas nicht in ausreichender Anzahl vorhanden sein, so haben Sie immer noch genügend Zeit bei der nächsten Tankstelle für Nachschub zu sorgen.

10 Minuten vor Anpfiff:
Nun wird es langsam Zeit sich in Schale zu werfen. Hängen Sie die Deutschland-Fahne über das Sofa und ziehen Sie das Ballack Schweinsteiger-Trikot über. Bemalen Sie sich mit den Deutschland-Farben. Glatzenträger haben den Vorteil, dass mehr Platz für Kreativität vorhanden ist. Sollten Sie kein Glatzenträger sein, so können Sie immer noch dafür sorgen, dass Sie denen gegenüber nicht benachteiligt sind. Also runter mit den Haaren.

5 Minuten vor Anpfiff:
Langsam wird es ernst und Sie sollten noch ein paar allerletzte Vorkehrungen treffen.
Stellen Sie sicher, dass der Kasten Bier und das Knabbergebäck in Reichweite stehen. Diese Utensilien sollten ohne größeren Körpereinsatz erreichbar sein. Denn wir wollen uns ja nicht verletzen, nur weil wir beim strecken nach der Flasche Bier vom Sofa gefallen sind.
Weisen Sie noch einmal alle Ihre Mitbewohner auf die Wichtigkeit des heutigen Ereignisses hin
Sollten doch noch irgendwelche Störgeräusche auftreten, so schicken Sie Ihre Frau zur Schwiegermutter. Vielleicht kann sie ja dabei gleich die Kinder mitnehmen.

Bei Spielbeginn:
Stehen Sie bei der Nationalhymne auf, legen die rechte Hand auf den Fleck, wo sich normalerweise das Herz befindet und singen lautstark mit. Mangelnde Textsicherkeit kann mit unverständlichem Gegröhle übertönt werden.

Während des Spieles:
Sollte Ihre Mannschaft ein Tor schießen, so verfallen Sie in wilden Jubel. Stellen Sie sich dabei vor, selbst das Tor geschossen zu haben. Das ist auch der richtige Zeitpunkt ihre Vuvuzela lautstark einzusetzen. Besonders praktisch wäre es, wenn Sie noch Feuerwerkskörper vom letzten Sylvester übrig haben. Diese aber bitte nicht in der Wohnung einsetzen, da sonst Ihr lange geplanter Fussballabend durch Löschwasser beeinträchtigt werden könnte.
Sollte der Gegner ein Tor schießen, so machen Sie ihrem Unmut Luft und beschimpfen die gegnerische Mannschaft. Scheuen Sie sich nicht auch übelste Fäkaliensprache einzusetzen, die Kinder sind ja bei der Schwiegermutter.

Nach dem Spiel:
Sollte Ihre Mannschaft gewonnen haben, so wird Ihre Freude keine Grenzen kennen. Brennen Sie den Rest des Feuerwerkes ab und stimmen auf dem Balkon in die Jubelgesänge der Nachbarschafft mit ein. Dass Sie die meisten davon eigentlich gar nicht leiden können, darf dabei keine Rolle spielen und notfalls können Sie auch mit dem bereits erwähnten Feuerwerk ein lustiges Zielschießen auf die Balkone der Nachbarn veranstalten.
Sollte Ihre Mannschaft verloren haben, so werfen Sie sich sofort vor den Autokorso der gegnerischen Fans.

2 Stunden nach dem Spiel:
Rufen Sie Ihre Schwiegermutter an und lassen Ihrer Frau ausrichten, dass sie wieder nach Hause kommen kann um die leeren Bierflaschen aufzuräumen. Als kleine Belohnung überlassen Sie ihr das Flaschenpfand.

Wenn Sie all diese Punkte ordnungsgemäß einhalten, so wird es ein Fußballabend, von dem Sie noch Ihren Enkeln erzählen können.
[Astrominus]

Wahres und Unwahres zur Fußball-WM 2010

Wahr ist, dass Michael Ballack aufgrund eines Bänderrisses nicht an der Fußball-WM teilnehmen kann.
Unwahr ist, dass er die Bänder an einen Musikliebhaber verkaufen will, der zufällig auch Ballackfan ist.

Wahr ist, dass Lukas Podolski im Trainingslager in Südtirol behauptet hat, dass die deutsche Mannschaft ein hungriges Team ist.
Unwahr ist, dass Roller Chris deshalb nicht zur WM nach Südafrika fährt, weil er glaubt, dass es dort nichts mehr zu essen gibt.

Wahr ist, dass Ruud van Nistelrooy nicht für die niederländische Auswahl berücksichtigt wird.
Unwahr ist, dass er nur deshalb nicht mitfährt, weil alle anderen holländischen Spieler weiter spucken können als er.

Wahr ist, dass sich Portugal mit Christiano Ronaldo gegen die Kapverden mit einen 0:0 bis auf die Knochen blamiert hat.
Unwahr ist, dass die Portugiesen diese Knochen als letzten Hoffnungsschimmer mit nach Südafrika nehmen.

Wahr ist, dass die Fußball-WM einen Kaufanreiz für HDTV-Empfänger gibt und die Branche deshalb brummt.
Unwahr ist, dass diese Empfänger positiv sein müssen, damit man ein Bild empfangen kann.

Wahr ist, dass nach Rolfes, Hitzlsperger und Ballack nun auch der Stuttgarter Christian Träsch wegen einer Verletzung für die WM ausfällt.
Unwahr ist, dass die Engländer jetzt glauben, dass Träsch eh nur Müll über den Platz verteilt hätte und als Spieler garnicht aufgefallen wäre.

[Gamma-Ray]
Zitate die die (Fußball)Welt bewegten

In Ermangelung kurioser Zitate von Fußball-Prominenten direkt in unserem Forum haben wir uns für diese Sonderausgabe externer Quellen bedient. Wir bitten um Nachsicht und wünschen dennoch viel Spaß!

Wenn man in Wembley eine große Party feiern will, dann darf man auf keinen Fall die Deutschen einladen.
(Alan Shearer)

Jung, ich komm aus Bottrop - da wirsse getötet, wenne datt inne Muckibude machs!
(Willi Landgraf beim Step-Aerobic-Training auf die Frage, ob so etwas vorher schon mal gemacht habe)

Saarbrücken bezwang Freiburg mit 1:1.
(Klaus Schwarze)

Alles Fußballelend der Nation auf einem Platz.
(Manfred Breuckmann zum Spiel Hansa Rostock - 1. FC Köln)

Rivaldo ist ein Super-Techniker, oh, äh, das ist ja Cafu!
(Heribert Faßbender)

Ich darf als Reporter ja nicht parteiisch sein... ich will auch nicht parteiisch sein - aber... lauft, meine kleinen schwarzen Freunde, lauft!!!
(Marcel Reif beim WM-Spiel Kamerun-Argentinien beim Stand von 1:0)

Die Ghanaer erkennen Sie an den gelben Stutzen.
(Marcel Reif zum Länderspiel Deutschland-Ghana)

Die sollen sich nicht so anstellen, bei mir zählen nur glatte Brüche als Verletzungen.
(Otto Rehhagel)

[Supernature]

Wie gut, dass ich kein Fußballfan bin oder Mitleid kann man heutzutage überall bekommen, Neid muss man sich hart erarbeiten.

Man kann ja hingehen wo man will, überall diese schrecklichen Fähnchen. Drei Farben nur, aber die nerven ziemlich. Nicht mal das Dreifarbenhaus in Stuttgart würde mich mehr ärgern, als diese flatternden Dinger, die man überall befestigen kann, vor allem aber am Auto. Und irgendwann fliegen sie überall auf den Straßen herum. Wer weiß, ob der richtige Fußballnerd sich das Fähnchen nicht auch noch auf die Bettkannte als Trophäe für geleistete Arbeit steckt. Aber ich kann mir auch denken, dass es vermutlich der letzte Platz wäre, weil das sieht ja keiner, außer vielleicht die eigene Ehefrau. Und da bekleckert man sich doch lieber gleich mit Bier, als mit Ruhm, zumindest während der WM.

Die eigene Frau kann sich zudem ja auf das WM-Fußball-Furzkissen 2010 setzen, weil diese Geräusche am besten ihrem sonstigen Kommunikationsgebaren entsprechen, ich meine, da passen die beiden doch prima zusammen.
Selbst hat sich der wahre Fußball-WM2010-Nerd natürlich rechtzeitig die Poleposition auf dem eigens für Bierkästen entwickelten grünen Fussballfeldsitzkissen verschafft, damit er selbst auch das ein oder andere Tor versenken kann, natürlich im Nahkampf bei schwelendem Meteorismus. Fleisch und Bier geben dem Ganzen den notwendigen Nachdruck, die Verdauung ist halt über die Tage zweitrangig.

Die Ausgestaltung des TV-Event-Arbeitsplatzes während der gesamten WM ist natürlich neben einem 132-iger LCD-TV wichtig und alles muss sofort griffbereit sein. Den Bierkasten kann man bei aktivem Stuhlgang schnell gegen ein Chemieklo austauschen, für Camper und Brutzler überhaupt kein Thema und man verpasst nicht eine wichtige Torchance.

Für die Wochen während der WM muss man auch mal Zugeständnisse machen und da darf es durchaus ein Elektrogrill in den Farben schwarz-rot-gold sein, denn Not macht den Nerd zum Erfinder. Schwarze Kohle, rotes Fleisch mit roter Soße und die leckere Currysahnesoße auf das Grillgut. Eine halbe Sau und eine Karre Senf ist notfalls auch schnell organisiert, denn neben der Fernbedienung liegt direkt das Telefon für Eilbestellungen oder Notärzte, wenn die Deutschen mal wieder nicht den Anweisungen folgen, obwohl man doch in ausreichender Lautstärke ihnen zuruft: „Du Penner, lauf doch über Linksaußen, da ist alles frei!“ Ach ja und Pennen während der gesamten WM ist nur was für Warmduscher und Autobahnrechtsfahrer!

Zum Glück kommen ja noch ein paar Kumpels und erhöhen alle Pegelstände und das bisschen Lärm hört eh keiner bei den Millionen flatternden Fähnchen, die überall zu sehen sind. Einer der Kumpels hat coolerweise wie immer seinen uralten Manta mit einem Spezialkompressor ausgestattet, der die WM-2010-Fanfahren-Hupsignale nach dem Spiel etwas verstärkt, da ja nicht alle mitbekommen, dass da wieder ein Spiel zu Ende gegangen ist.
Hauptsache tröööööööööööööööööööööt! Gut beraten ist der, der während der gesamten WM einfach das Hörgerät abschaltet. Man kann durchaus einiges an Batterien sparen und sollte allen Fußfallfans dafür dankbar sein.

Ich bin ja froh, dass es im SNF nur ganz wenige Fußballverückte gibt und die sind für mich leicht zu überhören. Man kann sich durchaus mit Ihnen sehr leicht unterhalten, indem man einfach einen Liveticker per Paste & Copy ins Forum überträgt und somit als aktiver SNF-WM2010-Fußballfanboardie anerkannt wird.

Ob ich neidisch bin auf die Fußballfans? Nein, ich doch nicht!
[Gamma-Ray]

Was ihr schon immer über Fußball wissen wolltet, aber bisher nicht zu fragen gewagt habt

Wer ist der ärmste Hund auf dem Fußballplatz?

Der Schiedsspanner! - Hättet ihr das gedacht?

Der Schiedsspanner ist der ärmste Hund auf dem Fußballplatz, denn er wird als Richter über den Platz gejagt und ist im Prinzip nur ein Eunuch. Er weiß wie es geht, darf aber nur zuschauen. Und wenn mal eine Hand im Spiel ist, muss er gleich seine Pfeife herausholen, für die sich eh keiner interessiert, geschweige danach tanzt. Die Mitspieler oder sind es Gegner (?) tanzen höchstens mal aus der Reihe. Zum Glück stehen ihm ja noch zwei Linienspanner zur Seite, die petzen dürfen. Diese Linienpetzer stehen immer dort, wo der Schiedsrichter die laufenden Sauereien nicht mehr erkennen kann. Insbesondere wenn zum Beispiel ein Spieler mal was stehen lässt, weil er es vergessen hat in der Eile, dann muss er sofort eingreifen. Ein stehen gebliebenes Bein kann er nicht vom Platz stellen, also muss der dazu gehörige Spieler gleich mitgehen, der aber Prinzip garnichts dafür kann, dass sich dieses Bein anders entschieden hat.
Am schimmsten geht es den Spielern, die plötzlich zu einer Art von Rudelschubsen aufeinander losgehen und er nicht erkennen will, dass sich alle lieb haben. Einige Spieler legen sich auch einfach hin und versuchen damit den Gegner zu locken. So etwas darf er auf keinen Fall durchgehen lassen, sonst legen sich schnell alle anderen auch hin und er steht alleine auf dem Platz und wer weiß, ob die sich nicht auf diese Art und Weise vermehren.
Das Auge des Schiedsspanners ist das wichtigste Instrument und bei der WM werden nur die besten Augen ausgewürfelt, die auf den Platz dürfen. Schätzen ist allerdings erlaubt, weil man wird sich ja mal irren können. Aus den Fehlern der Spieler wird er klug, darum ist einer nie genug. Und was ist schöner, als über die Fehler anderer zu urteilen. Dummerweise wird dem Schiedsspanner gerade deshalb unterstellt, dass er ein Spieler ist, der schlecht laufen und sehen kann. Und Farbenblind soll er auch sein, denn wer ein Spiel mit nur zwei Farben beherrscht, entscheidet undifferenziert und so ein Schiedsspanner kann schnell mal rot werden, wenn es die anderen zu bunt treiben. Nun, wenn er sich schämt, soll er doch vom Platz gehen. Freizügigkeit war wohl noch nie sein Ding, denn er stellt solche Spieler schnell ins Abseits.
Ungerecht findet er sicher auch, warum nach dem Spiel immer die Spieler über den Ausgang von den Redakteuren gefragt werden, dabei kann er doch sein Wissen schnell in zwei Sätzen erklären.
So ein Schiedsspanner ist eben einfach ein unsozialer Eigenbrötler.

[Gamma-Ray]

Auf eine Frage.
Wenn in jedem Fußballstadion der Welt zwei Ersatzbänke stehen - wo sind denn dann die ganzen Originale geblieben?
Das Fußball-WM Tippspiel
oder Snacketty gegen den Rest des Boards

Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein Tippspiel im Supernature-Forum und wie in den vergangenen Jahren auch, wird es wieder einen Preis geben.
Dieses Mal gibt es als Hauptpreis wieder ein Original DFB-Trikot,beflockt mit dem Benutzernamen Snacketty des Gewinners.
Apropos Snacketty: Aus sicherer Quelle wurde uns zugetragen, dass jenes Script, das für das Tippspiel eingesetzt wird, mit einem sogenannten Snacketty-darf-nicht-schon-wieder-gewinnen-Patch ausgestattet ist. Sollte also jemand, der Snacketty heißt, so aussieht oder gar beides, am Tippspiel teilnehmen so werden die entsprechenden Tipps mit dem Faktor Pi multipliziert und danach mit der dritten Potenz dividiert. Wir sind mal gespannt, wie Snacketty mit diesem kleinen Handicap umgeht.

Es steht allerdings zu befürchten, dass Snackettys Bewegungen zu schnell für das Script sind und somit dessen Wirkung außer Kraft gesetzt werden. Das menschliche Auge hat ja schon Probleme damit und lassen uns seine Bewegungen wie in Zeitlupe erscheinen. Aber das ist alles nur eine optische Täuschung. Aufgrund dieser Tatsache wird Snacketty von vielen schon bereits "der Alpenblitz" genannt.

Zum Schluss wünschen wir allen Teilnehmern viel Spaß beim Tippspiel und möge der SnackettyBeste gewinnen.

Hier geht es zum Tippspiel

Der abgeschossene Roman

Werner war eigentlich ein pfiffiger Außenverteidiger, als er plötzlich alleine auf dem Platz stand und der Ball auf seine Füße rollte.
War er es jetzt, der die volle Verantwortung hatte? Sooft
wollte er es schon allen zeigen, was er wirklich drauf hatte
und nun rannten seine Beine plötzlich los wie eine unaufhaltsame Maschine.
Und niemand konnte ihn mehr aufhalten, denn er lief um sein Leben und um seine Karriere bei Jogi, den nur er so verehrte. Plötzlich hörte er von hinten Stimmen: "Werner, du Knallkopp! Was machst du denn da am Notausgang? Das Spiel ist doch längst abgepfiffen!"
[Gamma-Ray]


Wussten Sie schon...
...dass Handspiel im Strafraum von Frauen leider nur selten mit Strafstoß geahndet wird?


Weiber! Oder warum Fußball keinen Spaß mehr macht.

Ach, was war ein Fußballabend früher für eine tolle Sache.
Füße auf den Tisch, Chipstüte auf den Bauch, Fernbedienung in die linke, Bier in die rechte Hand, und vor allen Dingen: alles Weibsvolk raus.
Und so konnte man sich grölend, jauchzend oder fluchend für zwei Stunden der schönsten Nebensache der Welt hingeben und alle Alltagssorgen vergessen.

Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Der verfluchten Emanzipation sei Dank, haben die Frauen jetzt auch den Fußball für sich entdeckt. Damit wir aber eines gleich mal klar stellen: Die Mädels interessieren sich mitnichten für Fußball, ihre einzige Motivation ist es, uns den Spaß daran zu versauen.
Und da Frauen generell perfekte Spaßbremsen sind, haben sie das mittlerweile auch geschafft.

Simple und völlig normale Verhaltensweisen, wie sie früher in geselliger Männerrunde beim Fußball üblich waren, mussten abgelegt werden. Jeder Mann weiß, dass der Genuss von Grillfleisch und reichlich Bier nicht ohne Reaktion auf den Verdauungstrakt bleibt.
Da würde gerülpst und gefurzt, dass es eine Freude war.
Die Kollegen nahmen davon in der Regel keine Notiz, lediglich besonders gelungene Körperlaute ernteten anerkennende Blicke und Kommentare der Geschlechtsgenossen.
Und wenn ein Furz mal besonders faul roch, dann hat jeder drei Mal tief Luft geholt, und das Ding war weg - Männer lieben eben pragmatische Lösungen.
Und heute?
Da reicht die Anwesenheit einer spießigen Gouvernante, die das furchtbar eklig findet, dass Du höflich die Hand vor den Mund hältst und spätestens ab der 30. Minute von deinen Blähungen derartige Bauschmerzen bekommst, dass Du Dich nicht mehr auf das Spiel konzentrieren kannst.

Letzteres ist aber nicht weiter schlimm, da gibt es ohnehin nur die Fortsetzung des Trauerspiels der weiblichen Einflussnahme zu sehen. Wo früher noch echte Fußballer rustikal zu Werke gingen, tanzen heute gegelte und fönfrisierte Schwiegersöhnchen Ballett.
Und weil das noch nicht peinlich genug ist, haben die Frauen den Spielern noch lustige tuntige Kosenamen verpasst - Poldi und Schweini lassen grüßen.
Die Frage, ob es im Profifußball Homosexualität gibt, beantwortet sich beim Blick auf unsere aktuelle Nationalelf doch quasi von selbst...

Früher gab es Spieler, die hießen Horst Hrubesch - mit zwei hart gerollten "r".
Und niemand, der ihn einmal gesehen oder ihm gar gegenübergestanden hat, wäre jemals auf die Idee gekommen, ihn "Hrubi" zu nennen. Wenn die Spieler Spitznamen hatten, dann hießen sie z.B. "Katsche" Schwarzenbeck - und das klang nicht ohne Absicht wie ein Schlag in die Fresse. Harter Fußball, harte Kerle - die mitunter so hässlich waren, dass sie ihre Gesichter hinter wuchernden Vollbärten verstecken mussten.

Für Frauen war das wirklich nichts, und die Männer hatten ihren Spaß - schöne, gute, alte Zeit, wie sehnlich wünsche ich dich zurück. Aber wer von unseren aktuellen, weichgespülten Kickern hätte denn den Mumm, mal wieder zu einer zünftigen Ewald Lienen Gedächtnis-Grätsche anzusetzen, um den (dann hoffentlich nicht mehr lange) zuschauenden Frauen zu zeigen, worum es im Fußball wirklich geht?

Naja, vielleicht besser so. Denn wenn ich dann aufspringe, die Chipstüte quer durch den Raum schleudere und mit hochrotem Kopf "raus mit der Drecksau" schreie, dann darf ich mir strafender Blicke der anwesenden Weiblichkeit sicher sein. Das "Mann, beherrsch Dich mal" höre ich inzwischen, auch ohne dass es ausgesprochen wird. Nein, es macht wirklich keinen Spaß mehr.

Aber nicht alle Frauen sind so - mache gehen auch richtig mit und kriegen sich nach einem gegnerischen Foul oder einer ausgelassenen Torchance kaum wieder ein. Und in den Augen ihrer Männer lese ich in solchen Situationen immer Sätze wie "wenn die woanders nur auch mal so ein Geschrei machen würde..."
Vermutlich wollen sie uns selbst damit nur ärgern.

Ich geb's auf, ich such mir eine neue Lieblings-Sportart.
Aber erst nach der WM.
[Supernature]
10 Fan-Artikel auf die Schnelle selbst gemacht


  • Die eigene Laola-Welle im Wohnzimmer:
    Stellen Sie einfach einen aktivierten Bunsenbrenner unter den Stuhl
    des Nachbarn.
    Sie werden staunen, welche Geschwindigkeit eine Laola bekommen kann.

  • Da Vu-Vu-Zelas bei vielen Public-Viewing Veranstaltungen verpönt sind,
    behilft man sich mit einem Kazoo, Klebeband und einem Pümpel.
    Das Kazoo wird an den Griff des Pümpels gebunden und schon hat man
    eine wunderbare Alternative.
    Überprüfen Sie aber vor dem Tröten und Schwenken, daß sich keine Glatzen
    in Ihrer Umgebung befinden.

  • Da die Deutschland-Flaggen ziemlich ausverkauft sein werden, hier noch ein
    Tipp für alle Ballermänner:
    Wenn Sie in großes Glasgefäß (z.B.eine Salat-, Bowlenschüssel oder Standvase) langsam nacheinander
    Eierlikör, Eckes Edelkirsch und Cola gießen, erhalten sie die Nationalfarbe unserer Länder-Flagge.
    Nach dem Genuß von ca 1-2 Litern/Person mittels Strohhalm entstehen so die wunderbarsten Fahnen.

  • Der obligatorische Autokorso im Eigenheim?
    Kein Problem, mit einer Schnur, einem Elektrotacker und der Matchbox-Sammlung Ihres Zöglings
    zaubern Sie in Kürze eine lange Autoschlange.
    Die Schnur in kurze Stücke schneiden (ca. 3 cm) und mit dem Tacker an die Matchbox-Autos befestigen.
    Sollte Ihr Sohn das gerade lesen:
    Das funktioniert auch den Ferrari- und Porschemodellen aus Daddys Glasvitrine.

  • Für den ultimativen Fernsehgenuß fehlt Ihnen noch die WM Siegestrophäe als
    Dekoration?
    Stecken sie einfach eine Klobürste kopfüber in eine Toilettenpapierrolle und besprühen das Objekt
    mit etwas Goldfarbe aus der Spraydose. Fertig ist der WM-Pokal!
    Damit verwandeln Sie jedes schmucklose TV-Gerät in ein FIFA-taugliches WM-Medium.

  • Für Sparsame:
    Fanartikel sind nach der WM viel preisgünstiger.

  • Hartz IV - Empfänger können sich die teuren Flaggen-Makeups leisten,
    in dem sie die nächste Lackier-Werkstatt aufsuchen.
    Denn derzeit sind alle Auto-Lackierungen auf den aktuellen Renner "Schwarz-Rot-Gold" eingestellt.
    Einfach nach kostzenlosen Lackresten fragen und diese auf das gewünschte Körperteil sprühen lassen.
    Der Vorteil:
    Der Farbauftrag ist länger haltbar, glättet Falten und verdeckt graues Haar.

  • Sollten Sie im glücklichen Besitz einer Stadion-Karte für das Endspiel sein,
    zwar kein Geld mehr für den Flug dorthin haben, aber über einen wohlgeformten Bierbauch verfügen, kein Problem.
    Erstellen Sie eine CloseUP-Fotografie Ihres geliebten Körperteils und schicken das Bild an
    namhafte Sportartikelhersteller und Brauereien mit den Worten:
    "Hier könnte Ihre Werbung stehen"
    Wenn Nike und Puma nicht darauf anspringen, Spatenbräu tut es bestimmt.
    Mit den Werbeeinnahmen dürfte auch noch der Rückflug finanziert sein.

  • Holen Sie sich das Stadion in Ihr Wohnzimmer!
    Dafür benötigen Sie lediglich eine Gieskanne und Grassamen (z.B. die "EUROGREEN Sportrasen-Mischung").
    Wässern Sie zunächst ausgiebig den Wohnzimmerteppich und streuen anschließend den besagten Grassamen
    über den nassen Untergrund.
    Nach 1-2 Tagen wird der langweilige Teppichfloor mit satten Rasengrün überdeckt sein.
    Enthusiasten ziehen dann mit etwas weißer Wandfarbe die Spielfeldlinien nach.
    Ein Hingucker für jeden Besucher.

  • Sie sind neidisch auf die prachtvollen, rythmischen und coolen Freudes- und Stammestänze der Einheimischen in Arika?
    Das brauchen Sie nicht! Vollziehen Sie nach jedem Tor Ihrer Mannschaft einfach den Enten-Tanz!
    Sieht zwar bescheuert aus, aber Sie haben ja auch die anderen 9 Tipps beherzigt.

[Franz]

Wer wissen möchte, was es mit dem schwarzen Mann auf sich hat, der klicke bitte hier.
Neulich in der Redaktion: Ausnahmezustand

Eines schönen Tages im Juni 2010 hat Astrominus die gesamte Mannschaft zusammengerufen, um eine seiner gefürchteten Ansprachen zu halten.

Astro: Also Jungs, ihr wisst ja, was uns die Tage bevorsteht...
chmul: Gehaltserhöhung?
Astro: chmul, Du bist raus! Wo war ich stehen geblieben?
Gamma-Ray: ...bevorsteht.
Astro: Ach ja! Also, dieser Tage beginnt die Fußball-WM in Südafrika, da erwarte ich vollen Einsatz, von JEDEM!!
Gamma-Ray: Ääääh Cheff, was ist eine Fußball-WM?
Astro: Gamma, Du bist raus!
Franz: Aber Cheffe, wie soll denn dieser Einsatz aussehen.
Astro: Nun, zunächst einmal solltet ihr euch die Deutschland-Farben ins Gesicht malen.
chmul: So wie die Indianer?
Astro: Na ja, so ähnlich halt.
Supi: Ähem, wenn ich auch etwas sagen dürfte....
Astro: Häää, seit wann dürfen Praktikanten mitreden?
Supi: Menno, dann halt nicht *schmoll*
Franz: Aber Cheffe, welche Farben sollen wir denn dafür nehmen.
Astro: Mmmmh, gute Frage. Also grün scheidet ja schon mal aus.
chmul: Warum???
Astro: Weil grün nicht zu der Farbe meiner Zähne passt!
Gamma-Ray: Was passt denn zu gelb?
Franz: Rosa?
Astro: Das würde ja zu Deinem Artikel über den Christopher Street Day passen, den Du schon seit Jahren vorbereitest, aber nicht zur WM. Fußball ist ein Männersport, verstehst Du, MÄNNER!
Gamma-Ray: Was sind Männer?
chmul: Also ich würde ja blau vorziehen.
Astro: Wieso blau?
chmul: Nun, blau ist als Farbe ein ruhender Pol, der alle Kraft im Zentrum des menschlichen Körpers zusammenhält und damit eine positive Wirkung auf unser inneres Karma hat, welches...
Astro: ...Stop chmul, bitte verschone uns mit deinem esoterischen Quark.
chmul: Aber Cheff...
Astro: ...Schnauze, chmul. Noch irgendwelche Vorschläge zur Farbgestaltung?
Gamma-Ray: Orange.
Astro: Sag mal, bist Du wahnsinnig. Ausgerechnet Orange, die Farbe unseres Feindes. Hast Du denn schon vergessen, wie damals dieser Rijkaard unseren Rudi angerotzt hat? Orange geht ja mal gar nicht.
Gamma-Ray: Was ist ein Reikart?
Astro,chmul+Franz: Ooooooh Gamma.....
chmul: Der arme Rudi war ja damals total fertig.
Gamma-Ray: Ich mochte den Seeler auch! *schnief*
Supi: Wie wäre den schwarz?
Astro,chmul,Franz,Gamma-Ray: ???
Astro: Jaaaaaa, das ist es.
chmul,Franz,Gamma-Ray: ???
Astro: Nehmt euch mal ein Beispiel an unserem Praktikanten, ihr Pfeifen, ihr Flachfeilen ihr...
chmul,Franz,Gamma-Ray: Aber Cheff.....schwarz???
Astro: Ja schwarz! Die Farbe von Kaffee, meines Lieblingsetränkes oder meiner Seele, oder der Nacht. Schwarz ist OK. Aber schwarz alleine ist auch doof, wir sollten noch zwei Farben dazu nehmen.
chmul: Grau?
Franz: Violett?
Gamma-Ray: Khaki?
Supi: Rot?
Astro: Rot...mmmmhh....rot...jaaaa...genau...wir nehmen rot. *hopps..hopps*
chmul,Franz,Gamma-Ray: Warum ausgerechnet rot???
Astro: Rot ist die Farbe meines Gesichtes, wenn ihr mich mal wieder zur Weissglut getrieben habt. Rot ist OK, das nehmen wir. Jetzt fehlt uns noch eine Farbe. Vorschläge bitte!
chmul: Beige?
Franz: Türkis?
Gamma-Ray: Braun?
Supi: Gold?
Astro: Gold...mmmmhh....gold...jaaaa...gold ist genau richtig. Symbolisiert diese Farbe doch Erfolg. Das passt natürlich zu einem solch erfolgreichen Cheffredakteur, wie ich einer bin. Wir malen uns also mit schwarz, rot, gold an. Irgendwelche Einwände?
chmul,Franz,Gamma-Ray: Ja, wir hätten da...
Astro: ...keine Einwände. Dann ist ja alles geregelt.
chmul: Aber Astro, warum schaust Du gerade so nachdenklich?
Astro: Ich überlege gerade unseren Paraktikanten Supi zu befördern und im Gegenzug euch alle zu feuern. Was ich da an Geld und Nerven sparen könnte...
[Astrominus]
Schlusswort

So, genug geredet bzw. geschrieben - nun wird es Zeit, dass der Ball rollt!
Wir drücken der deutschen Mannschaft in Südafrika nicht die Daumen, weil uns der Weg dorthin zu weit ist und Schmerzen in den Fingern die Leistungsfähigkeit auf dem Fußballplatz einschränken - aber wir wünschen der Truppe von Jogi Löw von Herzen alles Gute - und traut Euch ja nicht ohne Pokal nach Hause.

Euch, liebe SNF-Boardies, wünschen wir viel Spaß bei der WM. Und wenn der Titel dann eingefahren ist, die Autokorsos anrollen, ihr nackt durch die Straßen tanzt und wildfremden Menschen jubelnd in die Arme fallt, dann:

Impressum

Die Boardzeitung SNN ist exklusiv für das Supernature-Forum und erscheint manchmal monatlich. Unser Humor soll keinesfalls beleidigen oder verletzen. Wer dennoch Grund zur Klage hat, möge sich bei uns melden und wir werden der Sache auf den Grund gehen.

Die SNN wird zwar von einem festen Team zusammengestellt, Gastredakteure sind uns aber immer willkommen. Euer Beitrag kann aus Tipps, Anregungen, Ideen oder Texten bestehen, wir nehmen alles und wer weiß, vielleicht werdet Ihr ja berühmt..
SNN Ausgabe 46 veröffentlicht am 09.06.2010 Exclusiv für das Supernature-Forum
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